Ihre Fragen - meine Antworten

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Haben Sie Fragen zu meiner politischen Gesinnung oder zu konkreten Sachthemen?

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Unser Dialog wird nachstehend abgebildet. Ich freue mich über Ihre Zuschriften!

In der KandiDatenbank von Smartvote finden Sie übrigens mein detailliertes politisches Profil mit konkreten Antworten zu 70 aktuellen politischen Fragen.


Fragen der BVS-Klasse 1a, Burgdorf, 12.09.2003:
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Wem fühlen Sie sich beim Politisieren verpflichtet?
Der Allgemeinheit, d.h. den Bürgerinnen und Bürgern dieses Landes, keiner speziellen Gruppierung.
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Warum sollte man gerade Sie wählen?
Meine Standpunkte sind bereits vor den Wahlen klar und publik (siehe meine Website www.Ruedi-nach-Bern.ch). Ich setze mich für die Allgemeinheit ein, bin unabhängig und berechenbar.
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Was würden Sie gerne an der Schweiz verändern
Stärkung der Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger. Die Anspruchsmentalität an den Staat muss reduziert werden. Der Finanzhaushalt muss ausgeglichen sein, damit die heutige Generation nicht in Wohlstand lebt und der kommenden die Rechnung dafür hinterlässt.
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Sind Sie stolz, Schweizer/in zu sein? Weswegen?
Ja. Wenn man das Privileg hat, in der Welt herumgekommen zu sein, erkennt man, wie gut und verhältnismässig gerecht wir es in unserem Land haben.
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Haben Sie sich dafür auch schon geschämt?
Nein.
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Nennen Sie Ihre drei politischen Hauptanliegen.
- Wiederherstellung der Vollbeschäftigung
- einen verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeldern
- bezahlbare Krankenkassenprämien
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Welche der folgenden Probleme erachten Sie als besonders dringend (5). Versehen Sie diese mit einem „x“.
"x" Arbeitslosigkeit                       Globalisierung
Flüchtlingspolitik                          Löhne
Gesundheit                                  "x" Wirtschaftsentwicklung
"x" AHV                                      Landwirtschaft
Europa                                        Armee
"x" Steuern/Finanzen                   Verkehr
Ausländer/Ueberfremdung            Gentechnik
Umwelt                                       Gleichstellung Mann/Frau
Neue Armut                                 Energie
Kriminalität                                  Lärmbekämpfung
Soziale Sicherheit                        Arbeitszeit
Drogen                                        Aids
Weitere?
"x" Öffentliche Sicherheit
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Soll die Schweiz in die EU? Warum? Warum nicht? (Hauptargumente)
Nein. Die Schweiz soll sich als weltoffene kleine Volkswirtschaft mit einer tiefen Steuerbelastung und einem flexiblen Arbeitsmarkt als attraktiver Standort positionieren. Diese Nischenpolitik kann am ehesten als politisch autonomer Staat betrieben werden.
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Welche Standpunkte vertreten Sie in der Drogenpolitik?
1. Prävention:
Im Jugendalter im Rahmen der Erziehung im Elternhaus und des Schulunterrichts.Die Jugendlichen sollen intensiv mit den zerstörerischen Folgen des Drogenkonsums vertraut gemacht werden.

2. Repression:
Unterbindung des öffentlichen Konsums und Handels von weichen und harten Drogen. Jegliche Szenenbildung und Verslummung ist konsequent zu verhindern. Die Legalisierung von Cannabis lehne ich ab, da es sich einerseits um eine Einstiegsdroge handelt, andererseits relevanten gesundheitsschädigenden Folgen wissenschaftlich nachgewiesen werden konnten.

3. Fürsorge:
Die ärztlich kontrollierte Abgabe von Methadon an Schwerstsüchtige wird unterstützt, sollte aber vor allem im Rahmen von gezielten Entzugsprogrammen eingesetzt werden. Die Familienmitglieder der Betroffenen sind in diesen Prozess miteinzubeziehen.
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Solle in der Schweiz mehr oder weniger für den Umweltschutz getan werden. Was schlagen Sie vor?
In der Schweiz wird bereits viel für den Umweltschutz getan. Ein weiterer Ausbau ist angesichts der angespannten Wirtschaftslage sowie des desolaten Zustands der öffentlichen Finanzen nicht angezeigt.
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Wir fürchten um unsere AHV. Wie kann Sie gesichert werden?
Die Sicherung ist nur solange gewährleistet, wie die jeweils Erwerbstätigen bereit sind, dafür zu bezahlen. Da es immer weniger Erwerbstätige und immer mehr Bezüger gibt, wird dies letztendlich zu einer massvollen Reduktion der Renten und zu einer Flexibilisierung des Rentenalters mit Trend nach oben führen.
Neben der Pensionskasse (berufliche Vorsorge), die zum Zeitpunkt der Einführung der AHV noch nicht existierte, wird dabei die persönliche Vorsorge wieder ein höheres Gewicht erhalten.
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In welchen Bereichen sollte Ihrer Meinung nach gespart werden (Versehen Sie die Bereiche mit einem „-„.) Wo sollte investiert werden? („+“)
Gesundheitswesen Landwirtschaft
Sozialwesen Armee
Umweltschutz Verkehr
Sicherheit Wissenschaft
Wirtschaft Bildung
Kultur
Weitere Bereich?

Antwort: aufgrund des desolaten Zustands der öffentlichen Finanzen muss überall gespart werden
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Schlagwort Jugendgewalt: Was sind Ihrer Meinung nach Gründe dafür? Wie sollte man dagegen vorgehen?
Mögliche Gründe: „Vaterlose Gesellschaft“, antiautoritäre Erziehung, Konsumgesellschaft, ausgesprochene Individualität mit abnehmendem Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Gesellschaft.

Mögliche Lösungsansätze: Die Politik muss Erziehung wieder zu einem Thema machen. Jugendliche sollen in ihrer Entwicklung nicht nur begleitet, sondern erzogen und gefördert werden. Vandalismus und Gewalt ist mit einer „Null-Toleranz“ zu begegnen. Die soziale Kontrolle und gegenseitige Rücksichtnahme innerhalb der Gesellschaft ist wieder zu fördern, bei Missständen soll die Bevölkerung sofort reagieren und sich nicht abwenden.
Kurz: mehr Zivilcourage, Eigenverantwortung und Gemeinschaftssinn, weniger Egoismus und Anspruchsmentalität. Dies bedingt, dass die gesamte Gesellschaft, insbesondere die Erwachsenen, mitmachen und Vorbild sind.
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Was könnte man gegen den Lehrstellenmangel unternehmen?
Sämtliche Massnahmen, die das wirtschaftliche Gedeihen von Unternehmungen einschränken, führen letztendlich zum Verlust von Arbeitsplätzen und Lehrstellen. Entsprechend sind alle Massnahmen zur Schaffung von Lehrstellen geeignet, die wirtschaftsfreundliche sind. Das Ziel ist somit die Wiederherstellung der Vollbeschäftigung.
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Welche Wahlkampfpropaganda finden Sie im diesjährigen Wahlkampf geschmacklos? Warum?
Ich habe bisher persönlich noch keine geschmacklose Wahlpropaganda gesehen.
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Hat die Schweizer Armee eine Daseinsberechtigung? Warum, warum nicht?
Unsere Armee hat ganz klar eine Daseinsberechtigung. Sie leistet viele wertvolle Dienste im Interesse des Landes (Bewachungs- und Sicherungsaufgaben von internationalen Konferenzen, Rettung und Unterstützung in Katastrophenfällen) und bildet das letzte Mittel im Falle einer Bedrohung von aussen.
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Wie sollte man Ihrer Meinung nach mit der Zuwanderung von Ausländern umgehen?
Es ist zu Unterscheiden nach Asylsuchenden und Einwanderern.

Asylsuchende: Es gehört zur humanitären Tradition der Schweiz, Menschen in Not temporär Aufnahme zu gewähren. An Leib und Leben bedrohte Personen sind dankbar, dass sie irgendwo vor Verfolgung geschützt sind und versorgt werden. Sie stellen keine hohen Ansprüche und verlassen das Land, sobald sie wieder in ihre Heimat zurückkehren können.
Diese Tradition ist weiterzuführen, wobei die angewendeten Standards nicht so gestaltet werden sollen, dass die Schweiz als Asylland im Vergleich zu den umliegenden Ländern als attraktiv wahrgenommen wird. Mit einem Beitritt zum Dubliner-Abkommen der EU ist zudem sicherzustellen, dass in einem anderen westeuropäischen Land bereits abgewiesene Gesuchssteller bei uns nicht nochmals ein Gesuch stellen können.

Einwanderer: Die Schweiz ist aufgrund der demografischen Entwicklung (siehe auch Frage 11) auf Zuwanderer aus dem Ausland angewiesen. Die Zuwanderung dieser Personen hat jedoch gezielt und abgestimmt auf die Bedürfnissen des Landes zu erfolgen.
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Fragen von Bern Ost, 08.09.2003:
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Wie erleben Sie die Region Bern-Ost?
Ländlicher Charme mit hohe Lebensqualität und gutem Anschluss an die Zentren.
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Wo und wie müsste die Region Bern-Ost zulegen?
Sie muss sich ihrer Stärke als Wohnraum mit hoher Lebensqualität bewusst werden, sich als solchen definieren und das Handeln gezielt darauf ausrichten (gepflegtes Landschaftsbild, moderate Steuerbelastung, Verkehrsverbindungen erhalten).
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Fragen des Tagesanzeigers, 28.08.2003:
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Soll die Schweiz der EU beitreten?
Nein. Die CH soll sich als weltoffene Volkswirtschaft mit einer tiefen Steuerbelastung und einem flexiblen Arbeitsmarkt als attraktiver Standort positionieren. Diese Nischenpolitik kann am ehesten als politisch autonomer Staat betrieben werden.
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Braucht es eine zweite Gotthard-Röhre?
Nein. Zur Rentabilisierung der Milliardeninvestitionen in die NEAT sollen beim Transitverkehr Anreize (z.B. Tunnelgebühr, Verladeterminals) für eine Verlagerung auf die Schiene geschaffen werden. Für den Binnenverkehr ist keine zweite Gotthard-Röhre erforderlich.
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Soll das Rentenalter erhöht werden?
Die demografische Entwicklung ist ein Fakt. Darauf muss ehrlicherweise mit einer Vielzahl von Massnahmen reagiert werden, wozu auch die Flexibilisierung des Rentenalters gehört.
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Muss beim Sozialstaat gespart werden?
Ja. Der Bereich Soziale Wohlfahrt verschlingt derzeit bereits über einen Drittel des Staatshaushalts. Will man den Finanzhaushalt in Ordnung bringen, kommt man nicht um Anpassungen im grössten Ausgabenbereich herum.
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Sollen Steuern für die Reichen gesenkt werden?
Ja.  Aber nicht nur bei den Reichen, sondern bei sämtlichen Steuerzahlern. Gleichzeitig mit dem Beschluss der Steuersenkung muss im Rahmen eines Gesamtpakets jedoch auch deren Finanzierung bzw. Kompensation über Minderausgaben beschlossen werden.
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Soll die SVP einen zweiten Bundesratssitz erhalten?
Ja. Sofern sich die aktuelle Kräfteverteilung im Parlament bei den anstehenden Wahlen bestätigt, muss die Zauberformel den seit längerer Zeit herrschenden Kräfteverhältnissen angepasst werden.
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Soll das Kiffen legal werden?
Nein. Einstiegsdroge, deren gesundheitlichen Folgen ebenso regelmässig verharmlost werden, wie wissenschaftliche Studien deren Schädlichkeit nachweisen.
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